Die Anschubfinanzierung für die Integrierte Versorgung war der wohl wirkungsvollste Reformimpuls der vergangenen 20 Jahre für das deutsche Gesundheitssystem. Kaum eine andere gesundheitspolitische Entscheidung hat mehr positive Bewegung ins System gebracht. Um diesen Trend zu erhalten und auszubauen, sollte die Anschubfinanzierung weitergeführt werden. Allerdings sollten an die geförderten Projekte höhere Anforderungen hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit gestellt werden.
Der Kreis der Vertragspartner sollte konsequent erweitert werden. Das Ziel muss lauten: Leistungsorientierung, Ergebnisorientierung, Innovationsförderung. Das
gemeinsame Positionspapier der Arbeitsgruppe von DGIV und BMC beschreibt den
Weg dorthin.
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In dem vorliegenden Positionspapier nimmt die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung Stellung zu aktuellen Fragen der integrierten Versorgung. Insbesondere aus dem am 1. April 2007 in Kraft getretenen GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) ergeben sich eine Vielzahl von Änderungen für die integrierte Versorgung. weiterlesen
Um die Wahlentscheidungen von Versicherten in einem freiheitlich und wettbewerblich gestalteten Gesundheitswesen zu unterstützen, sind Transparenz und Qualitätssicherung unverzichtbar. Dies gilt insbesondere für neue Versorgungsformen. In diesem Sinne hat eine gemeinsame Arbeitsgruppe des Bundesverbandes Managed Care e.V. (BMC) und der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung e.V. (DGIV) das folgende Papier erstellt.
Auszüge aus dem Protokoll der Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages vom 13. November 2006, 33. Sitzung, u. a. zu dem Thema Integrierte Versorgung. Mit Antworten des Vorsitzenden der DGIV, Herrn Dr. med. Thomas-F. Gardain.
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Beim Jahreskongress der DGIV überreichte am 26.10.06 der TÜV-Rheinland eine Zertifizierungsurkunde für das Prüfverfahren der DGIV für Integrierte Versorgungskonzepte und -verträge. Damit ist die DGIV ab sofort in der Lage, besonders aussichtsreiche IV-Projekte auszuzeichnen.