Die Anschubfinanzierung für die Integrierte Versorgung war der wohl wirkungsvollste Reformimpuls der vergangenen 20 Jahre für das deutsche Gesundheitssystem. Kaum eine andere gesundheitspolitische Entscheidung hat mehr positive Bewegung ins System gebracht. Um diesen Trend zu erhalten und auszubauen, sollte die Anschubfinanzierung weitergeführt werden. Allerdings sollten an die geförderten Projekte höhere Anforderungen hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit gestellt werden. Der Kreis der Vertragspartner sollte konsequent erweitert werden. Das Ziel muss lauten: Leistungsorientierung, Ergebnisorientierung, Innovationsförderung. Das gemeinsame Positionspapier der Arbeitsgruppe von DGIV und BMC beschreibt den Weg dorthin.
weiterEinhelliges Bekenntnis der Teilnehmer zur Verbesserung der Qualität der Integrierten Versorgung.
Der zweitägige wieder sehr gut besuchte DGIV-Bundeskongress ging mit einem klaren Bekenntnis zur Verbesserung der Qualität der Integrierten Versorgung und der neuen Versorgungsformen zu Ende.
"IV-Qualität setzt sich durch" ist das diesjährige Motto des 4. Bundeskongresses der DGIV vom 25. - 26. Oktober 2007 in Berlin.
Der alljährliche Bundeskongress der DGIV ist einer der bedeutendsten Treffpunkte innovativer Leistungsträger im deutschen Gesundheitswesen.
Eine Einladung an alle Akteure im Gesundheitswesen, die sich für die neuen Versorgungsformen unter den aktuellen Rahmenbedingungen des GKV-WSG interessieren bzw. sich bereits damit konzeptionell beschäftigen oder schon in der Praxis umgesetzt haben.
weiterMit dem DGIV-Qualitätssiegel ausgezeichnet wurden das Schlaganfall-Nachsorgeprojekt des Klinikum Saarbrücken, das Projekt "IV-Nachsorge" in Mittelfranken, der IV-Vertrag zur "Verbesserung der Versorgung von Patienten mit koronarer Herzerkrankung
(KHK) und Stentimplantation" in Berlin und der IV-Vertrag "Orthopädie" im Westsächsischen Raum.
Der IV-Vertrag zwischen DAK, Paracelsus-Kliniken und weiteren Partnern in Sachsen dient der Verbesserung der Versorgungsqualität bei Patienten mit Hüft-, Knie- und Wirbelsäulenerkrankungen. Das IV-Projekt wurde im Juni 2007 mit dem DGIV-Qualitätssiegel ausgezeichnet.
Der IV-Vertrag zwischen der DAK, dem Berliner Klinikkonzern Vivantes und weiteren Partnern sieht ein flächendeckendes Versorgungsprogramm für koronare Herzkranke in Berlin vor. Das IV-Projekt ist im Juni 2007 mit dem DGIV-Qualitätssiegel ausgezeichnet worden.
In diesem IV-Projekt arbeiten das Klinikum Fürth und das Klinikum Nürnberg, die AOK Bayern, der Bayerische Hausärzteverband und das Homecare-Unternehmen n:aip – Netzwerk außerklinische Intensiv- und Palliativpflege Franken zusammen. Das Projekt regelt die nachstationäre Versorgung von Patienten in den Therapiesegmenten Schmerztherapie, Wundversorgung, Stomatherapie (künstlicher Darmausgang) sowie enterale und parenterale Ernährungstherapie (künstliche Ernährung) zuhause und in Pflegeeinrichtungen. Das Projekt, in dem seit September 2005 mehr als 800 Patienten behandelt wurden, ist jetzt mit dem DGIV-Qualitätssiegel ausgezeichnet worden.
Seit Januar 2006 werden Schlaganfall-Patienten, die an dem Schlaganfall-Nachsorgeprojekt des Klinikums Saarbrücken teilnehmen, bis zu zwei Jahre nach dem Schlaganfall engmaschig betreut. Hierdurch soll ein erneuter Schlaganfall vermieden werden. Das IV-Projekt wurde nun von der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung mit dem DGIV-Qualitätssiegel ausgezeichnet.
weiterDie DGIV zur Einbeziehung der Pflege in die Integrierte Versorgung durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz.
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